Welche Mikroorganismen sind in EM®?

Als EM Effektive Mikroorganismen® oder kurz EM® werden definierte Mikroorganismen bezeichnet, die in einen bestimmten Bereich gegeben werden, dessen Zustand sich verbessern soll. Alle für EM® verwendeten Mikroorganismen kommen auch frei in der Natur vor, sind durchweg positiv und nicht gentechnisch verändert. Die spezielle Kraft von EM® basiert dabei auf der geschickten Kombination bestimmter Arten, die sich gegenseitig fördern und so in ihrer Wirkkraft verstärken. 
Aus den Anfängen der EM®-Verbreitung wird das Ursprungsprodukt EM·1® häufig synonym als „EM®“ bezeichnet, was heute allerdings weit mehr Produkte einschließt. Wir erklären, welche Arten von Mikroorganismen für EM·1® und die anderen EM®-Produkte verwendet werden.

 

Diese Arten von Mikroorganismen werden für EM®-Produkte verwendet

Photosynthesebakterien werden auch als die „Super-Bakterien“ in EM® bezeichnet. Sie sind sehr anpassungsfähig und können sich sogar selbst erhalten. Sie können sich auf sehr extreme Bedingungen einstellen, bauen nützliche Substanzen, wie sehr wirkungsvolle Enzyme aus organischem Material auf und können sogar schädliche Gase oder feste Schadstoffe in ihre unschädlichen Einheiten abbauen. Sie unterstützen andere Mikroorganismen mit ihren Stoffwechselprodukten, brauchen aber auch deren Stoffwechselprodukte zu ihrem eigenen Schutz vor Fäulnisbakterien.

Milchsäurebakterien produzieren Milchsäure, die schädliche Fäulnisbakterien oder auch Schimmelpilze unterdrückt. Als Nahrung nutzen sie Zucker und andere Kohlenhydrate aus organischem Material oder Kohlenhydrate, die von Photosynthesebakterien und Hefen hergestellt werden. Milchsäurebakterien fördern eine schnelle Zersetzung organischen Materials.
Wer Joghurt, Milch, Käse oder auch Sauerkraut verzehrt, kennt Milchsäurebakterien aus ganz alltäglichen Lebensmitteln. Sie sind natürlicherweise bei allen Menschen und sehr vielen Tieren im Verdauungstrakt (Mundhöhle und Darm) vorhanden.
Die Milchsäurebakterien sind maßgeblich für den niedrigen pH-Wert der EM®-Produkte. Zu ihnen gehören z. B. Lactobacillus plantarumLactobazillus casei oder auch der Lactobacillus casei Higa 002L (exklusiv für die EMRO und ausschließlich für Produzenten der Original EM®-Produkte gelistet unter DSM 32361 im Leibniz-Institut, Deutsche Sammlung von Mikroorganismen, Braunschweig).

Fermentaktive Pilze sind in der Lage Schwermetalle aufzunehmen und daran beteiligt organisches Material abzubauen, damit seine Bestandteile wiederum als Nahrung für andere Mikroorganismen dienen können.

Hefen produzieren unter anderem Enzyme, die das Wachstum anregen, sorgen mit ihren weiteren Stoffwechselprodukten ebenfalls für Nahrung anderer EM®-Mikroorganismen und dafür, dass sich schlechte Mikroorganismen nicht ausbreiten. Auf die EM®-Mischung wirken sie stabilisierend.
Hefen werden vom Menschen seit Ewigkeiten genutzt. Sie werden zwingend benötigt zur Herstellung von Wein, Bier oder Brot.

Nicht jedes EM®-Produkt enthält auch alle EM®-Mikroorganismen

Das Wissen der EM-®Technologie, das in den Laboren der EMRO weltweit stetig wächst, ermöglicht es, verschiedene Arten von Mikroorganismen für bestimmte Einsatzgebiete nicht nur gezielt miteinander zu kombinieren, sondern sie auch einzeln einzusetzen, wenn es für die gewünschte Wirkung nötig ist.

Ein Beispiel für die konzentrierte Verwendung einer Mikroorganismen-Art ist die EMIKO® Teichpflege PLUS, die jedoch nie als alleiniges EM®-Produkt, sondern immer in Kombination mit den anderen Teichprodukten eingesetzt wird.
Welche Mikroorganismen-Arten in den einzelnen EM®-Produkten zum Einsatz kommen, darüber entscheiden die gewünschte Wirkung im Milieu, in dem das Produkt angewendet wird und natürlich auch gesetzliche Rahmenbedingungen für durchweg sichere und wirksame Produkte.
Darüber hinaus kann der gewünschte Erfolg im jeweiligen Einsatzgebiet durch eine ganz gezielte Fermentation zum Beispiel mit speziellen Kräutern verstärkt werden.

 

Mikroorganismen-Arten in EM·1®

In vielen älteren Büchern oder auch im Internet kann man lesen, dass EM·1®, das Ursprungsprodukt der EM®-Technologie, auf dem alle weiteren Produkte aufbauen bzw. dessen Ursprungs sie sind, aus über 80 verschiedenen Arten von Mikroorganismen besteht.

Für die Anfänge der EM®-Technologie könnte es auch durchaus stimmen. Fakt ist, mit zunehmender Verbreitung und Bekanntheit von EM® ergaben sich für Prof. Dr. Higa und die EMRO Herausforderungen, die es zu lösen galt:

  1. Beispielsweise war es nicht möglich, in jedem Land der Erde die gleichen Voraussetzungen für die Herstellung von EM·1® zu gewährleisten.
  2. Aus dem hergestellten EM·1® sollte unter sehr unterschiedlichen (z. B. klimatischen) Voraussetzungen ein hochqualitatives EMa für die Anwendung in der Landwirtschaft herzustellen sein. Das war bei den damals enthaltenen Arten nicht immer möglich.
  3. Dazu kamen diverse Herausforderungen in der Vermehrung der enthaltenen Arten und zwingend einzuhaltende gesetzliche Bestimmungen.

Es bestand also Handlungsbedarf, damit die Qualität von EM·1® und aller aufbauenden Produkte weltweit einen verlässlichen Standard für alle Anwender erhielt. Durch intensive Forschungsarbeit in den 1990er und den 2000er Jahren wurde deutlich, dass einige Mikroorganismen in EM® von elementarer Bedeutung für die Gesamt-Wirksamkeit sind, während andere keine signifikante Rolle spielen. Folgerichtig konnte die EMRO die Arten in EM·1® soweit optimieren und immer weiter aufeinander abstimmen, dass sich an seiner Wirkung nichts verändert hat, die Vermehrung zu hochqualitativem EMa jedoch viel einfacher wurde. Und – ganz wichtig – auch alle auf EM·1® aufbauenden Produkte, die weltweit mit großem Erfolg eingesetzt werden, wurden mit einer sicheren Qualität herstellbar.

Eine elementare Erkenntnis aller Forschungsarbeiten der EMRO: Jede Art der in original EM®vorkommenden Mikroorganismen hat ihre eigene, wichtige Berechtigung. Der Schlüssel für die EM®-Wirkung liegt allerdings in den Photosynthebakterien, die die Aktivität anderer Mikroorganismen maßgeblich unterstützen und deren produzierte Stoffe verwerten.

 

Textquelle: Mit freundlicher Genehmigung unseres Lieferanten EMIKO®, Meckenheim

Einen EM®-Kompost richtig anlegen

Kompostieren und EM® passen hervorragend zusammen. Warum? Weil EM Effektive Mikroorganismen®dafür sorgen, dass die Nährstoffe aus pflanzlichem Material während der Rotte nicht nur erhalten bleiben, sondern sogar durch eine Reihe nützlicher Stoffe wie Enzyme, Antioxidantien oder Vitamine ergänzt werden. Alle zusammen stehen sie dann als fertiger Kompost dem Boden und Pflanzen zur Verfügung. Damit die Rotte mit EM® perfekt gelingt, sollten ein paar Regeln beim Anlegen eines Komposthaufens und seiner Pflege beachtet werden – welche das sind, darum geht es in diesem Beitrag.

Ein EM®-Kompost ist pflegeleichter als ein herkömmlicher Kompost. Er muss nicht umgeschichtet werden, ist daher platzsparender und hat den Vorteil, dass viel mehr Nährstoffe erhalten bleiben. Warum das so ist und warum Regenwürmer EM®-Kompost so lieben, haben wir in dem Beitrag „EM® für den Kompost“ erklärt.

 

 

Den richtigen Standort für den Komposthaufen wählen

Der Kompost sollte im Garten gut erreichbar sein und auch mit der Schubkarre gut angefahren werden können – zum „Anliefern“ neuen Materials und auch zum „Abfahren“ des fertigen Komposts. Für kurze Wege ist es praktisch, wenn er nicht weit entfernt ist von der Küche und gleichzeitig an einem Ort steht, wo auch im Garten viel organisches Material anfällt (z. B. in der Nähe des Gemüsegartens / des Gemüse-Hochbeetes). Weiterlesen

Effektive Mikroorganismen für Neupflanzungen

Im Herbst ist Pflanzzeit für einen Großteil aller Gartenkulturen. Im Vergleich zu anderen Jahreszeiten sorgen der feuchte Boden und die noch moderaten Temperaturen im Herbst dafür, dass die Pflanzen schnell anwachsen. So überstehen sie auch kalte Winter und starten im Frühjahr mit ganzer Kraft in die Vegetation. Effektive Mikroorganismen zur Bodenverbesserung, als EM®-Kompost und Bokashi-Langzeitdünger werden von Profis aus dem Garten- und Landschaftsbau gerne für Neupflanzungen verwendet. Erfahren Sie, wie die einzelnen Produkte von der Vorbereitung der Pflanzen bis zum Angießen eingesetzt werden.

Vor dem Pflanzen gründlich wässern

Bevor es mit dem Pflanzen losgeht, sollte die Erde der Ballen und Töpfe auf ihre Feuchtigkeit geprüft werden. Alle Pflanzen werden in einen Kübel gestellt, der mit einer 2%igen Lösung aus Wasser und Garten- und Bodenaktivator gefüllt ist. So werden alle Wurzeln gut mit Wasser versorgt und erhalten schon ihre erste Gabe der positiven Mikroorganismen, die ihnen den Start am neuen Standort erleichtert.

 

 

Bäume und Sträucher mit Ballen werden für einige Stunden gewässert. Pflanzen in Töpfen/Containern werden entweder so lange gewässert, bis sie im Wasser absinken und keine Luftblasen mehr aufsteigen, oder sie werden nur zu etwa 1/3 der Topfhöhe ins Wasser gestellt und ihre Wurzelballen können sich über mehrere Stunden vollsaugen.  Weiterlesen

Der EM®-Garten im Herbst

Den Garten auf den Winter vorbereiten – das steht im Herbst auf dem Plan eines jeden Hobbygärtners. Büsche und Sträucher werden geschnitten und ausgelichtet, Stauden geteilt, Neupflanzungen gemacht und aufgeräumt. Bei vielen Maßnahmen kommen die EM®-Produkte für den Garten nochmal zum Einsatz, bevor die Vegetation zur Ruhe kommt. Bereits im Herbst werden die Weichen für das nächste Gartenjahr gestellt, daher gibt es noch einiges zu tun…

Pflanzen, Umpflanzen, Teilen und Schneiden

Der Herbst ist neben dem Frühjahr die Jahreszeit, in der gepflanzt wird. Alle winterharten Pflanzen können jetzt in den Boden: Laub- und Nadelgehölze, Sträucher, Büsche, Rosen, die meisten Stauden und zweijährige Frühlingsblüher. Wie Sie frisch gepflanzte Bäume, Sträucher, Stauden und Co. mit EM®versorgen und welche Vorbereitungen Sie vor dem Pflanzen treffen sollten, lesen Sie in unserem Beitrag „Effektive Mikroorganismen für Neupflanzungen„.  Weiterlesen

EM Effektive Mikroorganismen® zum Reinigen

EM Effektive Mikroorgansimen® lassen sich in vielen Bereichen des Lebens einsetzen. Vor allem im Haushalt werden sie immer beliebter. Chemische Reiniger belasten nicht nur die Umwelt, sondern auch die eigene Gesundheit. Vor allem empfindliche Menschen leiden unter den diversen synthetischen Inhaltstoffen. Die Kraft der effektiven Mikroorganismen im Haushalt zu nutzen, stellt daher eine umweltfreundliche und unbedenkliche Alternative dar. EMIKO® bietet sowohl Kraftreiniger für Küche, Bad und Wäsche als auch Universalreiniger für alle Oberflächen.

EM® Reiniger basieren auf der einzigartigen Wirkungsweise der EM Effektive Mikroorganismen®

Die Kraft der Mikroorganismen wird durch Essig und Alkohol verstärkt und entfaltet damit ihre volle Wirksamkeit. Hygienische Sauberkeit und höchste Reinigungskraft werden so auf ganz biologische Weise möglich. Genau wie herkömmliche Reiniger und Desinfektionsmittel bekämpfen EM® Reiniger schädliche Bakterien und Keime. Auch Fette und Öle werden von den Mikroorganismen gelöst. Zusätzlich werden alle behandelten Oberflächen mit positiven Mikroorganismen besiedelt, die einen natürlichen Schutz vor erneuter Verschmutzung bilden. Kleinste Partikel werden von den Mikroorganismen aufgenommen und die Flächen werden nicht so schnell wieder staubig. Weiterlesen

EMIKO® PflanzenFit

Die Pflanzenoberfläche ist natürlicherweise von einer Vielzahl an Mikroorganismen besiedelt. Diese schützen die Pflanze zum Beispiel vor Krankheitserregern. Ist die Gemeinschaft der Mikroorganismen auf der Pflanzenoberfläche aber gestört, haben Pilze, Bakterien und Viren leichtes Spiel. Wir erklären in diesem Beitrag, wie die Pflanzenoberfläche mit den beiden EM®-Produkten EMIKO® EM5 Forte und EMIKO® PflanzenFit sehr wirksam geschützt werden kann, für welche Pflanzen im Garten sich die beiden Produkte eignen, wie sie sich unterscheiden und wo sie an ihre Grenzen stoßen. Und was in diesem Zusammenhang noch wichtig ist: Wir erläutern kurz, warum der Boden für das, was auf der Oberfläche einer Pflanze passiert, eine so große Rolle spielt.

 

Die sichtbare Pflanzenoberfläche ist von Mikroorganismen besiedelt

Pro Quadratzentimeter Blattoberfläche sollen bis zu 10 Millionen Mikroorganismen leben, so schätzen Wissenschaftler. Natürlich sind das nicht auf jeder Pflanze dieselben Arten, und deren Bestimmung ist erst vor wenigen Jahren ins wissenschaftliche Interesse gerückt; doch was ziemlich sicher ist: Bei einer kräftigen Pflanze tragen alle Mikroorganismenarten dazu bei, dass sich pathogene Mikroorganismen nicht ausbreiten können.  Weiterlesen

Tomaten mit EM® anbauen

In unseren heimischen Gärten gibt es kaum ein Gewächshaus ohne Tomaten. Die Pflanzen, die südliche Klimate bevorzugen, bringen „unter Dach“ einfach die besten Erträge. Doch auch im Freiland, an der geschützten Hauswand oder unter einem Vordach gedeihen Tomaten bei ausreichend Sonne und guter Pflege. Wir geben Ihnen Tipps für den Tomatenanbau im Gewächshaus und im Freiland und erklären, wie und wie oft Sie Ihre Tomaten mit dem richtigen EM®-Produkt pflegen – damit die Pflanzen optimal versorgt werden, vor Erregern geschützt sind und gute, herrlich schmackhafte Tomaten bringen.

Tomaten und EM® – die Vorteile auf einen Blick

EM®-Produkte werden inzwischen nicht nur im Hausgarten für den Tomatenanbau genutzt, sondern auch im professionellen Gartenbau eingesetzt. Die Vorteile liegen einfach auf der Hand und gelten hier wie da:

  • geringere Anfälligkeit für Kraut- und Braunfäule sowie Blütenendfäule, dadurch weniger Pflegeaufwand und keine / viel weniger chemische Mittel nötig
  • vitaler und nährstoffreicher Boden, dadurch keine mineralischen Dünger nötig, die das Bodenleben schwächen können
  • mehr (Fein)Wurzeln, dadurch gute Nährstoffaufnahme und stabiler Stand
  • mehr Tomaten pro Pflanze
  • tendenziell größere Früchte
  • besserer, intensiverer Geschmack
  • höhere Nähr- und Wirkstoffgehalte (Vitamine, Mineralstoffe)
  • längere Lagerfähigkeit

Weiterlesen